Mittwoch, 12. November 2008

Ein Spielkamerad für Charles

Es ist schon einige Zeit her, da haben wir uns für eine zweite Katze entschieden, damit der Charles nicht so alleine ist, wenn wir beide nicht zu Hause sind.

Vor einer guten Woche hat meine Freundin dann auf einer Webseite des Tierheims nachgeschaut und wir haben einen jungen Wurf gefunden, der von einer Privatperson in der Wohnung betreut wurde. Da haben wir auch gleich angerufen und erfahren, dass nur noch eine kleine Katze zu vergeben ist und wir sie uns gerne angucken könnten. Das haben wir dann noch am selben Tag wahrgenommen und uns die Süße ganz aus der Nähe ansehen können.

Am nächsten Tag haben wir dann zugesagt und so haben wir seit zehn Tagen noch ein kleines Kätzchen. Charles war am Anfang noch etwas verwirrt, aber mittlerweile läuft es mit den Beiden ganz gut. Ab und zu ärgert die Kleine den Großen, manchmal stürzt er sich auch einfach auf sie, aber sie hat auch schon ihre Ruheplätze, wo er sie eigentlich nicht weiter stört.

Sie ist sowieso eine ganz forsche kleine Katze: Gleich in den ersten Minuten hat sie angefangen, die Wohnung zu erkunden, und ist dazu immer an der linken Wand entlang durch die verschiedenen Räume und hat so recht schnell den Großteil der Wohnung erkundet.

Im Vergleich zu Charles ist sie sooo klein und süß. Aber der Große ist auch ein Niedlicher. Jetzt bin ich also doppelter Katzenpapa und kann jetzt auch doppelt so viel Katzen-Content hier verbreiten. :-)

Ach ja, ihr Name lautet Lizzy (Lissi). Der passt ganz gut zu ihr und klingt wie Charles doch sehr royal.

[Bilder reiche ich in Kürze nach - irgendwie klappt das Hochladen immer erst nach einem Neustart. :-(]

Freitag, 26. September 2008

Der Kater ist im Eimer

Wir haben ja nicht die Katze im Sack gekauft. Wir wussten, welch süßer kleiner Kater der kleine Charles ist, und transportiert haben wir ihn in einem Körbchen.

Aber vor kurzem war Charles dann total im Eimer. Zum Beweis gibt es hier ein Foto davon:
Der Kater ist im Eimer

Und da es heute endlich mal klappt. Fotos hier hochzuladen. kommt noch ein weiteres dazu:
Der Kater gähnt

Aber nicht, dass Ihr denkt, der Kater würde sich bei uns langweilen. Er schläft halt viel und vor einigen Tagen habe ich dann endlich mal ein Foto von seinem Gähnen machen können.

Und das bildet auch eine gute Überleitung dazu, dass auch ich gerade seeehr müde bin. Dann werde ich gleich mal ins Bettchen gehen.

Also gute Nacht und bis bald!

Montag, 22. September 2008

Mal wieder...

Hallo, hallo! Ich muss doch mal wieder einen Beitrag schreiben.

Vieles Blogbares befindet sich in meinem Kopf, vieles ist inzwischen auch schon wieder so lange her, dass es schon fast wieder aus meinem Kopf entschwunden oder gar keine Erwähnung mehr wert ist.

Aber heute bin ich mit meinem Blog namentlich auf Other Times erwähnt worden. Und das muss doch Grund zum Anlass sein, hier endlich auch mal wieder etwas zu schreiben. Ich gelobe also Besserung: Ja, ich werde demnächst wieder mehr schreiben. Ja, ich werde wieder neue Fotos von Charles online stellen. Ja, ich werde in die Tasten der Tastatur kloppen und Euch wundersame Geschichten und wunderbare Fakten der Themen bringen, die mich so beschäftigen oder auch einfach nur aufschreiben, was ich so erlebt habe.

Das alles gibt es bald. - Versprochen!

Sonntag, 3. August 2008

Prince Charles bekommt Besuch

Freunde von uns besitzen auch eine Katze - ihre heißt Milka. Da sie ab heute in den wohlverdienten Urlaub fahren, haben wir uns angeboten, ihre Katze zu hüten. Vor ein paar Tagen kam uns dann die Idee, den Umweg über die Wohnung zu sparen und Milka einfach in unsere Wohnung einzuladen.

Gesagt, getan: Gestern kamen die Freunde mit Milka, Katzenklo und Futter sowie Streu zu uns. Milka blieb im Transportkorb sitzen und Charles, unser Kater, beschnupperte den Zugang zur Transportbox. Um Milka wenigstens eine Verschwindibus-Möglichkeit zu gewähren, entfernten wir dann den Deckel der Box. Beide fauchten ein wenig und dann verschwand Milka auch schon ins Wohnzimmer hinter den Schreibtisch, der an der Wand steht. Jeder, der sich ihr näherte, wurde angefaucht oder angebrummt und so ließen wir sie erst einmal dort sitzen.

Der erste Kontakt

Charles hingegen blieb hart: Beim Kuscheln und Streicheln brummte er gar nicht, obwohl er es sichtlich genoss. Irgendwie wirkte er ein wenig wie ein König, so dass es auf einmal "King Charles" hieß. Daraus wurde dann schnell "Prince Charles" (The Artist Formerly Known As Charles: TAFKAC). Und der Prinz ließ sich auch weiterhin nicht anmerken, dass er schon ein wenig ängstlich ist, weil alles so neu ist: Wir hatten gestern ein wenig die Möbel umgestellt und einen Schrank auf Zielposition verschoben. Und dann war da noch diese neue, ältere Katze.

Milka selbst dachte wohl auch nur "komische Gegend, aber gut, dass ich heute Abend wieder nach Hause komme". Doch ihre Katzeneltern gingen dann bald und so wurde ihr langsam klar, dass sie vorerst hierbleiben sollte.

Die Nacht haben wir dann ganz gut überstanden. Charles war wieder in Tobelaune, so dass er rauskam. Die Tür wurde geschlossen, doch damit die Dame aufs Klo konnte, haben wir ihr das Katzenklo reingebracht. Zwischenzeitlich hatte sich Milka dann unter das Bett getraut und heute Morgen konnten wir sie im Kleiderschrank finden - knurrend. Da liegt sie jetzt immer noch und lässt sich auch nicht mit Leckerlis rauslocken. Ich hoffe mal, dass sie sich bald an die Umgebung gewöhnt. Und wer weiß, vielleicht gewährt ihr Prinz Charles ja auch eine Audienz. :-)

Milka im Schrank

Donnerstag, 31. Juli 2008

Euros gekauft

Kurz nach dem Umzug habe ich ein wenig in einer Kiste aufgeräumt, als mir plötzlich ein Klappkärtchen in die Hände fiel. An und für sich nichts Besonderes - es handelte sich um ein kleines Weihnachtskärtchen, wo ein lieber Gruß eingetragen sein dürfte. Ich öffnete also die Karte und - neben dem erwarteten Gruß - sah ich einen Geldschein, fein zusammengefaltet: Goldgelbbraune Farbe, eine 50 war zu erkennen, "Hurra, ich habe 50 Euro gefunden"!

Doch halt, da stand doch irgendwas von "fünfzig", steht das auf deutsch auf den Euro-Scheinen? Und irgendwie ist der Schein auch etwas zu bräunlich.

Beim Auseinanderfalten wurde es dann klar: Nicht fünfzig Euro, sondern fünfzig Deutsche Mark hielt ich hier in den Händen.

"Okay, den Schein muss ich wohl umtauschen", dachte ich mir. Es ist ja bekannt, dass die DM nicht mehr als Zahlungsmittel anerkannt ist; auch die letzte C&A-Aktion, bei der man noch mit der Deutschen Mark zahlen konnte, liegt wohl schon Jahre zurück. Aber ich war mir recht sicher, dass man die Scheine noch umtauschen könnte. Die Frage war nur: Wo?

Ich habe es einfach mal bei meiner Bank probiert, doch wurde ich nur angelächelt ("Wo haben Sie den denn gefunden?") und konnte meinen Fuffi dort nicht umtauschen. Aber mir wurde mitgeteilt, dass ich den bei der Landeszentralbank (LZB) umtauschen könne. Die Rede war von der Dovebrücke - dort sollte die LZB in Berlin gelegen sein.

Eine Internetrecherche brachte die Adresse in der Kurstraße zutage und da ich die Dovebrücke kannte und mir dort noch nie ein großes Bankgebäude aufgefallen war, vertraute ich der Angabe aus dem Netz.

Allen, die auch zur LZB in Berlin müssen, kann ich nur raten: Fahrt nicht in die Kurstraße! Dort gibt es nämlich nur ein Schild, auf dem steht: "Wir sind umgezogen und jetzt in der Leibnizstraße 10 zu finden". Tja, und die befindet sich einige hundert Meter südlich von der Dovebrücke... *grummel*

Wir sind umgezogen

Also bin ich dann noch dorthin gefahren und habe ein Vorher-Nachher-Foto geschossen:

Vorher Nachher

Das Bankgebäude wirkt übrigens recht "steril"; man kommt sich im Warteraum vor wie bei "1984" mit totaler Überwachung (vier vermilchglaste Metalltüren mit rotem Eintrittsverbotslicht, eine Überwachungskamera, langes Warten in bedrückender Stille) und auch der Umtausch war eher förmlich als freundlich. Aber ich wollte ja auch keine neuen Freundschaften schließen, sondern nur meinen DM-Schein in Euros umwandeln und das hat auch geklappt.

Ach ja: Nachdem ich den 50-DM-Schein eingereicht hatte, lautete der Spruch des Bankangestellten: "Das macht dann 25 Euro und 56 Cent". Im ersten Moment klang das schon fast so, als müsse ich diesen Betrag auch noch zahlen. Aber natürlich habe ich diesen Betrag von ihm erhalten. Und nach dem amtlichen Wechselkurs von 1,95583 stimmt das auch: 50 / 1,95583 = 25,5645941.

Montag, 21. Juli 2008

Geschafft!

Gestern bin ich mit Sack und Pack (und haufenweise Kisten und Möbeln und Schrankwand und...) in die Wohnung meiner Freundin gezogen. Dank der Hilfe meiner Freundin war alles gut organisiert und die Kisten alle fertiggepackt und aufgrund der tatkräftigen Hilfe von Freunden ging das Umpacken am Sonntag (Kisten runter in den Hausflur und dann rüber in den Umzugswagen, drüben dann ausladen in den Keller oder das kleine Zimmer - und das Ganze in zwei Fuhren) super reibungslos vonstatten. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die mir geholfen haben!!!

Danach waren wir alle noch schick italienisch essen und dann bin ich nach sechs Stunden erst einmal müde in den (Nach)Mittagsschlaf gefallen. Das Ausmaß des Umzugs ist mir dann erst so recht bewusst geworden: Überall stehen Möbel rum und im kleinen Zimmer türmen sich die Kisten.

Das soll sich ändern. Und sobald die Mitbewohnerin meiner Freundin ausgezogen ist, werden wir die Schränke so platzieren können wie wir uns das vorstellen (und diese dann auch füllen).

So nehme ich mir vorerst vor, möglichst täglich in die Kisten zu schauen und weiter auszusortieren, damit es beim nächsten Umzug nicht mehr zwei Fuhren werden, sondern höchstens noch eine. Wie ich schon sagte: Ich habe viel zu viel Zeug und gerade in einem Zwei-Personen-Haushalt braucht man viele Dinge nicht doppelt, so dass ein Exemplar dann aussortiert werden kann.

Glücklicherweise bin ich am Samstag noch meinen Kühlschrank und zugleich die Waschmaschine losgeworden. So mussten wir beides nicht transportieren, was vom Platz her und gerade auch bezüglich der Anstrengungen des Transports eine sehr gute Sache war. :-)

Jedenfalls ist jetzt der Umzug geschafft und ich war es gestern auf jeden Fall ebenfalls.

So, dann werde ich die nächsten Tage und Wochen mal aufräumen...

Donnerstag, 17. Juli 2008

Umzug

Dezember 2006 bin ich in eine eigene Wohnung gezogen. Meine Freundin ist im selben Monat aus einer großen WG in eine kleine gezogen. Zusammenziehen wollten wir vorerst noch nicht - man muss ja nichts überstürzen.

Nun ist es anderthalb Jahre später, wir haben einen kleinen Kater und wir wollen jetzt zusammenziehen. Meine Wohnung ist zu klein für drei, so dass ich hier ausziehen muss. Ihre Wohnung ist groß genug und am Sonntag ist es dann soweit: Mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden werden die Kisten und Möbel aus meiner Wohnung in unsere geschafft.

Derzeit sitze ich umringt von Kisten und versuche neben dem Packen auch noch andere organisatorische Dinge zu erledigen (ja, ich bin deswegen im Internet unterwegs: eben habe ich eine Anfrage gestellt wie ich meinen Provider kündigen kann). Auch dieses Mal habe ich mir zum Teil wieder viel zu viel Zeit gelassen. So muss ich die Stromgrundgebühr noch einen Monat länger zahlen, da ich nicht rechtzeitig gekündigt habe.

Umzüge finde ich immer sehr anstrengend. In meinem Leben habe ich schon so einiges angesammelt und es fällt mir immer so schwer, mich von so vielen Dingen zu trennen. Und dann habe ich wieder viel zu viele und viel zu schwere Kisten, die alle in die neue Wohnung müssen. Dabei habe ich dieses Mal sogar schon Unterlagen von der Uni aussortiert...

Sonntagabend werde ich dann aufatmen und mich freuen, wenn wieder ein weiterer großer Schritt geschafft ist. Aber jetzt muss ich weiter Kisten-Füllen. - Wer will, kann natürlich gerne mit anpacken am Sonntag. Über helfende Hände freue ich mich immer. :-)

Mittwoch, 9. Juli 2008

Stress

Eigentlich wollte ich ja wieder mehr schreiben. Aber derzeit ist einfach kaum die Zeit da. Charles stresst mal mehr, mal weniger, heute aber besonders (das wäre wieder einen ganzen Beitrag wert). Die Arbeit stresst auch, weil die Kunden alle denken, wir würden uns nur um sie kümmern und zurzeit eine ganze Menge Kunden so denken. Und auch sonst im Privaten muss ich mich um viele Dinge kümmern. Hauptsächlich geht es dabei um meinen Umzug, den ich vorbereiten und organisieren muss.

Daher entschuldige ich mich an dieser Stelle schon einmal für die kommende "Auszeit" - sowohl hier als auch vielleicht offline. Ich bin hoffentlich bald wieder richtig da. Und ich würde mich selbst am meisten darüber freuen, denke ich.

Bis bald,
pes

Samstag, 28. Juni 2008

Endlich Papa

So, nachdem wir Deutschen schon seit einiger Zeit Kanzlerin und Papst sind und eventuell ab morgen sogar Europameister, bin ich seit einer Woche endlich Papa. Zwar ist der Kleine am ganzen Körper behaart und er frisst aus dem Napf, aber für einen Kater ist das wohl ganz normal. :-) Seit letztem Samstag bin ich nämlich Katzenpapa: Der kleine Charles wohnt jetzt bei uns.

Vor einer Woche haben wir ihn mit dem Auto aus Falkensee abgeholt. Im Katzenkorb hat er aber etwas rumgemaunzt, so dass er dann auch raus durfte. Dabei wurde er gut festgehalten und gestreichelt und mit Leckerlis verwöhnt, so dass das Miauen auch gar nicht mehr so wichtig war.

Bei uns hat er erst einmal das Schlafzimmer erkundet und die ersten Tage zu seinem Reich erklärt. Den Kratzbaum hat er angenommen und er spielt auch gerne mit dem Bommel (wurde uns aus Falkensee mitgegeben und ist wirklich sehr beliebt bei ihm) und der Aufziehmaus oder jagt nach der Katzenangel und dem "Naturspielzeug" (einem Tannenzapfen).

Der einzige Nachteil bisher ist, dass er nachts immer gerne mit in's Bett gekommen ist und dort nicht nur schnurrt, sondern auch herumspringt und Bettdeckenfalten jagt. Dadurch werden wir dann wach und wir fühlen uns doch ein wenig in unserer Nachtruhe gestört. Anfangs brachte das Vor-die-Tür-setzen auch nicht viel, da der Kater dann immer miaut hat und wir ihn dann doch wieder reingeholt haben. Inzwischen nimmt er aber die Verbannung hin und schläft dann halt im Flur bzw. erkundet die anderen Räume.

Er ist schon ein süßer kleiner Kater. Gerade liegt er schlummernd auf dem Bett. Es folgen noch ein paar Fotos - und damit ist dann dieser Eintrag (den ich eigentlich schon gestern geschrieben hatte, der nun aber nicht mehr vorhanden war) vorbei.

Edit: Leider hatte das Hochladen der Fotos längere Zeit nicht geklappt (wird wohl damit zusammenhängen, dass hier ständig Werbung eingeblendet wird, wenn man nicht Adblock Plus verwendet, um dies zu verhindern). Daher reiche ich die Fotos erst jetzt nach.

Erst einmal im Zimmer umsehen

Erschöpft unter dem Bett schlafend

Ankuscheln an \"Papa\"

Freitag, 30. Mai 2008

Ich bin doch nicht blöd

Eine bekannte Handelskette bietet derzeit EMpfehlungen des Jahres. Eine davon ist das Notebook TOSHIBA Satellite L300-14C inkl. web’n’walk Stick USB II.

Gestern habe ich dazu eine Werbung im TV gesehen: Für 199,- EUR wird hier ein Notebook angeboten, welches mit 200 GB Speicher und 2 GB Arbeitsspeicher aufwartet. Die beiden Sticks, die in der Werbung präsentiert wurden - einer für TV-Empfang unterwegs und einer für Internet unterwegs - haben mich nicht interessiert, aber die muss man ja auch nicht nutzen, dachte ich mir.

Bevor ich nun heute gleich zu einer Filiale gerannt bin und mir das Ding zugelegt habe (200 Euro sind schon sehr billig), habe ich doch noch mal kurz im Netz recherchiert. Dabei mutet die Online-Werbung doch etwas merkwürdig an mit ihren "Sternen" (Fußnoten für das Kleingedruckte). Da steht dann was von inkl. 6-Monate -Vertrag (für den mobilen Internet-Empfang) und inkl. 24-Monate-Vertrag (für einen anderen Vertrag, der sich ebenfalls nach mobilem Internet anhört). Eigentlich könnte man sich schon fast freuen; denn schenkt man dieser Werbung auf den ersten Blick Vertrauen, so könnte man meinen, dass zu einem guten Notebook gleich noch tolle Extras inklusive sind - denn das heißt doch dieses Wort "inkl." in Langform.

Aber wir kennen das ja schon aus der Mobilfunkbranche und von Internetangeboten: Überall, wo "Sterne"/Fußnoten oder sonstwas dranklebt, muss man aufpassen, denn da kommen meistens noch mehr Kosten auf einen zu.

Und so ist es dann auch hier: Diese Verträge kosten extra und haben noch dazu eine lange Laufzeit. Insgesamt kommt man nach Computer-Nachrichten.de Blog auf um die 650,- Euro. Und das ist dann nicht mehr so günstig.

In der TV-Werbung gestern war mir das nicht aufgefallen, aber vermutlich waren da auch für zwei Sekunden im unteren Bildbereich in Schriftgröße 4 die Anmerkungen zu den beiden Verträgen zu sehen. Habe ich wohl übersehen...

Jedenfalls werde ich mir dieses "Schnäppchen" nicht kaufen - ich bin doch nicht blöd.

Montag, 19. Mai 2008

Alles für die Katz'

Das Wochenende war dieses Mal richtig für die Katz' - oder noch richtiger: Für den Kater!

Am Samstag haben wir für Charles eingekauft. Neben einem Katzenklo und etwas Junior-Futter haben wir auch eine brummende Aufziehmaus, die hin- und herwackelt, besorgt. Die Kratzbäume hatten wir uns nur angeschaut. Da wir im Altbau keinen Kratzbaum zwischen Boden und Decke klemmen können (die Deckenhöhe von 3,46m ist einfach zu hoch) muss es einer sein, der von alleine steht. Die Idee, einen Kratzbaum selbst zu basteln - wie auf dieser Webseite schön beschrieben ist -, ist zwar nicht schlecht, aber kostet halt auch Zeit, die wir nicht unbedingt haben.

Der Kratzbaum unserer Wahl (Comino) kostete im Laden allerdings um die 160 Euro und da war zudem auch mit dem Katzenklo und dem Katzenfutter gut bepackt waren, haben wir den Baum noch nicht mitgenommen.

Und das war auch günstig, denn am selben Abend suchte ich im Internet nach Alternativen oder auch preiswerteren Angeboten und fand neben einem Online-Händler, der für den gleichen Kratzbaum eine unverbindliche Preisempfehlung von rund 89 Euro angibt und ihn für um die 69 Euro anbietet, auch bei ebay unseren Kratzbaum wieder. 3.. 2.. 1.. unsers! Einige aufregende Minuten später ersteigerten wir den Kratzbaum unserer Wahl bei ebay für unter 50 Euro (inklusive Versandkosten) und freuten uns riesig. :-)

Zu Sonntag hatten wir uns mit den "Katzeneltern" auf einen erneuten Besuch verabredet. Und so waren wir dann gestern wieder Charles und seine Geschwister Mikosh und Murai besuchen. Alle drei haben gerade gepennt, als wir ankamen, aber bald schon waren sie hellwach und jagten allem mit ihren Tatzen hinterher: Stoffmäuse und Katzenschwänze waren dabei sehr beliebte Ziele.

Inzwischen ist Charles gar nicht mehr so zurückhaltend oder ängstlich, lässt es aber immer etwas ruhiger angehen als seine aufgeweckten Brüder. Unterscheiden kann man ihn von seinem Zwilling Mikosh auch schon ganz gut, da sich die Streifen am Nacken wie auch beim Schwanz etwas von denen der anderen Katze unterscheiden.

Ich fand es schön, Charles mal wieder zu sehen, und ich freue mich schon auf den Kratzbaum und hoffe, dass der Kater in vier Wochen dann auch ganz viel Spaß damit hat.

Da sitzt Charles

Charles im Profil streckt eine Tatze aus

Charles greift nach dem Federkiel

Charles schnuppert an meiner Hand

Montag, 5. Mai 2008

Introducing Charles

Am Samstag waren wir wieder in Falkensee. Zur Osterzeit hatten meine Freundin und ich dort zwei Wochen Urlaub verbracht und auf Katzen aufgepasst. Sheela (vielleicht auch "Schiela" geschrieben - klingen tut es genauso, aber ich weiß ja, wo der Name herrührt) war damals trächtig gewesen und hatte sich kaum blicken lassen. Nach den zwei Wochen Katzenhüten hatte sich Sheela bei der Familie wieder blicken lassen, allerdings war ihr Bauch nicht mehr dick. Also hatte sich anscheinend ihre Jungen draußen bekommen und wenn sie nicht eventuell gestorben waren, so konnten wir dieses Mal dennoch kein Katzenjunges bekommen, da wir nur eine Wohnung haben und man jungen Katzen das "Draußensein" wohl nicht mehr abgewöhnen könne.

Doch inzwischen hat sich die gesamte Geschichte gewendet: Sheela war nicht die ganze Zeit über draußen unterwegs gewesen, sondern hat seit Januar ein Doppelleben geführt. Seit Anfang des Jahres ist sie bei einer anderen Familie untergekommen, die dachte, die Katze wäre ihnen zugelaufen. Und so haben sie sie aufgepäppelt und vermutlich erst recht spät erkannt, dass Sheela nicht (nur) aufgrund der vielen Nahrung so dick ist. Glücklicherweise flog das Doppelleben der Sheela auf, nachdem ihr die vermeintlich neuen Besitzer ein Halsband umlegten, welches der anderen Familie natürlich auffiel. Über das Halsband wurde dann auch die eigene Telefonnummer transferiert und die Kontaktaufnahme begann. Dabei kam heraus, dass Sheela ihre Jungen nicht draußen bekommen hatte, sondern bei der Zweitfamilie: Drei kleine Kater. Und so stand fest, dass wir doch noch einen kleinen Kater bekommen würden.

Also waren wir am Samstag in Falkensee, um uns die Kleinen mal anzusehen und natürlich unseren baldigen Mitbewohner kennenzulernen. Wir überlegten uns die vier Tage, die wir zwischen der Information über die Jungen und dem erstem Treffen hatten, einen Namen und kamen schließlich auf Charles.

Die drei jungen Kater sind wirklich sehr süß. Einer ist ein wenig gelblich-bräunlich, die anderen beiden fast identisch in grau gehalten. Während seine Brüder recht aufgeweckt herumtapsen ist Charles noch ein wenig schüchtern. Des öfteren hat er gezittert und auch vorm Streicheln wich er anfangs etwas ängstlich zurück. Aber er ist ein ganz Süßer und Lieber. Ich freue mich schon darauf, ihn bald zu Hause zu haben. Immerhin ist Charles mein erstes Haustier.

Hier noch ein paar Bilder. Da kann man gleich sehen wie süß der Kleine ist:





Update: Da das Kätzchen auf dem zweiten Bild wohl gar nicht Charles ist, sondern sein Brüderchen (sie sind sich äußerlich so ähnlich - wie Zwillinge), setze ich noch ein weiteres Bild rein, das wohl tatsächlich den kleinen Charles zeigt.

Kletter-Man

Gestern war schönes Wetter und wir waren mit Freunden im Kletterwald Berlin/Brandenburg auch "CLIMB UP!" genannt. Als Gruppe zahlten wir pro Person 14 Euro (Studenten nur 11 Euro). Unsere Sachen, sofern wir sie nicht benötigten, verstauten wir im Auto. Dann wurden wir eingekleidet: Helm auf, ab in das Gurtsystem eingestiegen und dann noch Handschuhe - möglichst noch nicht durchlöchert. Wir bekamen zunächst eine Einweisung, um zu lernen wie man sich sichert (immer mindestens ein Karabiner am Sicherungsseil) und wie man eine Seilbahn runterrollt und erhielten einen Überblick über die Kletter-Parcours, welche hier aufgebaut waren. Außerdem bekamen alle ein "Preisschild" an den Helm geklebt, auf dem die Uhrzeit für die Abgabe vermerkt war. Insgesamt hatten wir zweieinhalb Stunden Zeit - meiner Meinung nach auch absolut ausreichend, um fast alle Parcours mal auszuprobieren.

Insgesamt hat mir das Klettern gut gefallen. Höhenangst hatte ich keine, da ich immer gut gesichert war. Ohne Sicherung hätte das bestimmt anders ausgesehen. Das Runterrollen hat viel Spaß gemacht, nur wusste ich nicht immer genau, wie stark man bremsen muss. Da habe ich oftmals lieber ein wenig zu viel gebremst und kam dann etwas zu langsam ins Ziel.

Die Veranstalter hatten auch kreative Elemente eingebaut: Neben einem Skateboard gab es auch einen Sitz (meiner Meinung nach eher eine Art Floß) und insgesamt vier Seilbahnen, bei denen man einfach nur hochklettert und anschließend wieder runterrollt.

Mein letzter Parcour war dann der schwierige namens "Extreme". Er galt als Voraussetzung für den achten und letzten Parcour ("Power"), aber für mich war "Extreme" als Abschluss gedacht, schließlich bin ich ja noch Kletteranfänger. Die Kletterei war dann auch wirklich schwierig und anstrengend. Und da ich dann keine Lust mehr darauf hatte, mich in Seilen mit Steigbügeln zu verfransen, bin ich dann doch bei der ersten Gelegenheit wieder raus und konnte sogar noch zwei Abfahrten genießen.

Alles in allem war das ein gelungener Ausflug und das Klettern durch die Bäume hat viel Spaß gemacht.

Vor dem Einkleiden (aber schon mit Helm)



Komplett eingekleidet



Runterrollen nach der Kletterpartie

Ab durchs Gebüsch

P.S.: Danke, Hetti, für das Fotografieren und die vielen Fotos!

Mittwoch, 30. April 2008

Hello again

Zuerst hatte ich mit pesBlog ein vorgefertigtes und leider auch recht statisches Blog bei http://wordpress.com ausprobiert: Das Schreiben von Einträgen geht leicht von der Hand, der Webspace ist bereits "mitgeliefert" und Anpassungen sind schnell gemacht. Allerdings wollte ich kein vorgefertigtes Design verwenden, sondern mein eigenes - basierend auf dem Design meiner Homepage. So etwas kostet bei wordpress.com jedoch Geld. Ich kann das verstehen, schließlich bietet mir die Seite ja auch vieles, aber das heißt ja nicht, dass ich das auch so hinnehmen muss.

Also habe ich ein zweites vorgefertigtes Blog ausprobiert: pesBlog 2.0 war flugs bei https://www.blogger.com eingerichtet. Doch fast genauso schnell wie das Einrichten vonstatten ging, kam dann auch schon die Ernüchterung: Man konnte nur ein wenig die Farben manipulieren, der Aufbau war von vornherein unabänderlich festgelegt.

Das Fazit war somit, dass ein auf einem Server vorgefertigtes Blog-System für mich nicht in Frage kam. Doch bietet der Webspace meiner Homepage keine Nutzung einer MySQL-Datenbank an - und die benötigt man in Zeiten des dynamischen Contents und des Web 2.0, wenn man ein Blog-System selbst installieren will.

Glücklicherweise fand ich dann (eher zufällig) einen Webspace, der kostenlos ist und eine MySQL-Datenbank bietet. Daher habe ich gestern bei http://www.funpic.de/ das Blog-System Wordpress installiert und kann nun richtig mit dem Bloggen anfangen. Des weiteren habe ich vor, die nächsten Tage das Design anzupassen und meine Homepage parallel daneben zu stellen. Die "blogartigen" Einträge meiner Homepage will ich dann auch in das Blog übernehmen und dann habe ich hoffentlich ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Es wird sich also noch Einiges tun. Einfach öfter mal vorbeischauen!

Mittwoch, 23. April 2008

Auf der Suche nach dem richtigen Blog-System

Heute wollte ich mein Test-Blog-System pesBlog mit einem eigenen Aussehen einen individuellen Touch verleihen und es meinem Design meiner bisherigen Homepage anpassen. Doch was musste ich feststellen? Wird das Blog bei wordpress gehostet, so kann ich zwar Daten im- und exportieren (wichtig, wenn ich meine Posts sichern möchte oder woanders hinziehen will), aber die Anpassung des CSS-Stils kostet Geld!

So war das nun nicht gedacht. Also habe ich mich gerade von meinem ersten Blog-System abgekehrt und probiere nun voller Tatendrang ein neues aus: pesBlog 2.0 wird von blogger.com gehostet, wo ich aufgrund meines vorhandenen Google-Accounts schnell Zugang erhalten habe. Natürlich muss ich auch hier überprüfen, inwieweit meine Daten gespeichert und angepasst werden können.

Im schlimmsten Fall muss ich dann wohl doch ein Blog-System auf einem gesonderten Host laufen lassen (mein bisheriger Webspace bietet leider keine Unterstützung für eine Datenbank an, so dass ich mir dann einen anderen möglichst kostenlosen Anbieter suchen müsste) und mich von Zeit zu Zeit mit Sicherheitsupdates herumschlagen. Aber noch habe ich die Hoffnung, dass mir das mit blogger.com erspart bleibt. Na mal sehen. Bisher vermisse ich bei meinem ersten Post lediglich die Möglichkeit, auf schnellem Wege Smileys einzufügen.

So viel zu meinem ersten Post in pesBlog 2.0.

Bye, bye, baby

Tja! Eben musste ich feststellen, dass das Anpassen des Blog-Designs hier unter wordpress.com Geld kostet. Da sich dies nicht mit meiner Vorstellung von einem anpassbaren und kostenlosen Blog-System deckt, werde ich dieses Blog-System leider nicht weiter nutzen.

Als Alternative habe ich soeben mit pesBlog 2.0 ein neues Blog auf blogger.com gestartet. Mal sehen, ob dort meine Anforderungen umsetzbar sind - ohne Kosten zu verursachen.

Daher heißt es an dieser Stelle schon "Macht’s gut, und danke für den Fisch"!

Freitag, 18. April 2008

Verdrehte Arbeitszeit

Vorgestern musste ich mal wieder zu einem Kunden fahren, um dort unsere Software zu installieren und eine Schulung der Nutzer durchzuführen. Da Emden ein ganzes Stück von Berlin entfernt ist, dauert die Fahrt laut Google-Maps knapp fünf Stunden - wenn man Staus und (Tank-)Pausen dazuzählt, sind fünf Stunden eher als minimale Dauer zu sehen. Daher habe ich mit dem Kunden ausgemacht, Anfahrt und Installation auf einen Tag zu legen und die Schulung sowie die Rückfahrt für einen zweiten Tag eingeplant.

Die Anreise führte mich über Hannover, wo wegen eines Unfalls am Vortag das Autokreuz teilweise gesperrt war und deswegen zeitweise Stau herrschte. Aber insgesamt verlief die Fahrt gut und ich bin nach 4:40h in Emden angekommen.

Die Installation dauerte aufgrund von Problemen etwas länger (3h) und dann wollte ich bei der Nutzerin noch testen, ob das Programm korrekt auf ihrem Arbeitsplatz installiert wurde.

Wo ich schon einmal dort war, machten wir aus, dass ich die Schulung doch gleich durchführe. So brachte ich der Nutzerin das Programm näher und stornierte meine Hotelbuchung. Nach dreieinhalb Stunden waren wir dann soweit durch, keine Fragen mehr offen und ich ging zurück zum Auto. Anschließend trat ich die Rückreise an - dieses Mal über Bremen und Hamburg. In beiden Städten sorgten Baustellen dafür, dass ich teilweise nur langsam vorankam. In Berlin war dann noch ein Teil der Stadtautobahn gesperrt (warum auch immer) und so dauerte die Rückfahrt insgesamt fünf Stunden.

Erst am nächsten Tag habe ich dann einmal meine Arbeitszeit gezählt: 4,5h (Anfahrt) + 3h (Installation) + 3,5h (Schulung) + 5h (Rückfahrt) macht zusammen 16h! Von einem 24-Stunden-Tag bleiben somit acht Stunden übrig (die ich meistens mit Schlaf verbringe). Im Vergleich zu einem Arbeitstag mit acht Stunden, wo man die 16 Stunden Freizeit hat, ist das doch schon eine ganz schön verdrehte Arbeitszeit.

Naja, etwas fertig war ich schon, zumal ich auch kaum etwas den Tag über gegessen hatte. Aber ich fand es doch schön, dass ich den Termin an einem Tag abschließen konnte und abends/nachts wieder zurück in Berlin sein konnte. :-)

Die Hälfte ist geschafft

Am 6. April war in Berlin der 28. Halbmarathon am Start - und ich auch. ;-)

Nach einigen Trainingsläufen im Rahmen von 10km und dem Lauf der Sympathie am 16. März habe ich mich also dieses Mal an die doppelte Strecke gewagt. Grundsätzlich fühlte ich mich fit und beim Training am Samstag meinte ich oft "Marathon ist ja eigentlich nur viermal diese Strecke laufen".

Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltete sich etwas schwieriger, da bereits einige Straßen gesperrt waren, so dass Buslinien umgeleitet wurden, aber meine Freundin und ich kamen noch rechtzeitig an. Dann wollten wir noch unsere Tüten mit warmen Kleidungsstücken abgeben, damit wir uns nach dem Lauf umziehen konnten (das Wetter war doch etwas kühl - mit der Aussicht auf Regen). Doch die Zelte waren chaotisch aufgebaut: Es war alles voller Menschen und da die Zelte nach Startnummern sortiert waren, mussten wir viele Läufer passieren. Endlich an dem Zelt angekommen, welches die Tüte mit meiner Startnummer annahm, mussten wir kurz darauf erfahren, dass die Zelte für Frauen an einer ganz anderen Stelle aufgebaut waren. Also mussten wir uns noch weiter durch die Massen quetschen, damit wir noch vor dem Start die Tüte meiner Freundin abgeben konnten. Meine Freundin war etwas sauer, mir gefiel es auch nicht sonderlich, aber immerhin waren wir jetzt schon sehr nahe unserem Startblock. Da es mein erster Lauf in dieser Kategorie war, musste ich aus dem letzten Block starten. Nachdem der Startschuss (den ich natürlich nicht gehört hatte) gefallen war, lief dann wohl der erste Block los - wir trotteten langsam in Richtung Start. Es dauerte noch eine gute Viertelstunde, bis der letzte Block dann an der Startlinie ankam. Erst dann fing ich an zu laufen.

Zumindest versuchte ich es. Es war leider so voll, dass ich mein Tempo nicht gar nicht laufen konnte - ständig waren langsame Läufer vor mir. Das Vorbeikommen war manchmal nicht einfach und so hatte ich gerade auf den ersten Kilometern häufige Tempowechsel.

Irgendwann war auch die Gegenfahrbahn für den Lauf freigegeben und so teilte sich die Masse auf der vollen Breite auf. Endlich gab es etwas Platz und ich konnte meinen Schritt etwas beschleunigen.

Jeden Kilometer blickte ich auf die Uhr und schnell machte ich meine verlorene Zeit der ersten Strecke wieder wett. Mein Schnitt war fabelhaft - etwas über fünf Minuten (5:13) - und ich konnte mir immer ausrechnen, wann ich das nächste Kilometerschild sehen müsste.

Die Wasserstände habe ich alle besucht, wobei ich jedesmal abbremsen musste, weil andere Läufer sich gerne hinstellen, um den Becher zu greifen und ihn nicht im Vorbeirennen mitschnappen. Kurz vor Schluss habe ich dann auch mal einen Tee mitgenommen, wobei der schon etwas geklebt hat.

Bei Kilometer 10 habe ich mich super gefühlt. Ich war zwar etwas spät dran (über 50 Minuten und nicht darunter), aber ich hatte ja auch noch etwas Strecke vor mir, da wollte ich mich noch nicht zu sehr verausgaben.

Ab Kilometer 14 allerdings bemerkte ich Schmerzen im rechten Knie. Ich dachte kurz darüber nach, auszusteigen, aber dann biss ich die Zähne zusammen: Ich wollte es unbedingt schaffen. Mit der Zeit wurde der Schmerz aber immer schlimmer und auch der Oberschenkel fühlte sich einige Kilometer später nicht mehr so gut an. Beim letzten Wasserstand (da, wo ich mir einen Tee genommen hatte) habe ich dann auch eine kleine Geh-Pause eingelegt, aber nach den zehn langsamen Schritten waren die Knieschmerzen leider immer noch mindestens genauso schlimm wie vorher.

Aber ich habe durchgehalten und bin - nicht volle Pulle, aber in einem Tempo, was ich in Ordnung fand - weitergelaufen. Kurz vor dem Ziel standen dann eine Menge Leute am Rand und ich konnte mir nicht alle Gesichter ansehen, so dass ich unsere "Supporter" leider nicht bemerkt habe. Einen Zielspurt wie sonst üblich konnte ich leider aufgrund der Knieschmerzen auch nicht hinlegen - ich bin einfach weiter in dem Tempo gelaufen.

Zieleinlauf Geschafft!

Nach dem Zieleinlauf (erstes Foto - die angezeigte Zeit enthält die oben erwähnten 16 Minuten Wartezeit vor meinem Start!) bin ich dann aber gleich auf "Gehen" umgestiegen. Ich war froh darüber, dass ich es geschafft hatte. Konditionell ging es mir auch super, da hätte ich auch weiterlaufen können, bis der Marathon geschafft ist; aber das Knie gab mir schon zu denken.

Im Zielbereich gab es neben einer Medaille Bananen, Wasser und Tee und isotonische Getränke. Bis auf Bier habe ich mir da überall etwas mitgenommen. Außerdem war ein Bereich abgegrenzt, wo man ein Foto von sich machen lassen konnte - auch das habe ich wahrgenommen (zweites Foto).

Meine Freundin habe ich am verabredeten Platz leider nicht gefunden, da es dort total überfüllt war, und so bin ich dann alleine heimwärts gefahren.

Die Knieschmerzen wurden die folgenden Tage leider noch schlimmer. Am zweiten Tag kam dann noch der Muskelkater dazu. Dieser war zwar auch heftig, aber ich empfand ihn im Vergleich zu meinen anderen Schmerzen als gar nicht so schlimm.

Inzwischen haben sich die Schmerzen aber wieder etwas gebessert. Morgen will ich das erste Mal seit dem Halbmarathon mal wieder laufen. Ich hoffe, dass die Schmerzen nicht wiederkehren und ich noch etwas trainieren kann, bevor es Ende Mai schon an den Marathon geht.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Hallo Welt!

Es ist vollbracht!

Nachdem ich schon lange mal anfangen wollte, ein Blog einzurichten, ist es heute irgendwie passiert. Ich dachte mir "einfach mal einen Account samt Blog bei WordPress zulegen - und dann mal schauen".

Jetzt habe ich einige Daten hinterlegt und Einstellungen vorgenommen und das Theme gewechselt.

Und nun steht hier auch schon der erste Eintrag...

Ich werde mir das hier die nächsten Tage noch genauer ansehen: Falls ich alles so designen kann wie ich will und es möglich ist, die Daten komfortabel zu sichern, steht einem Umzug von meiner bisherigen Homepage in die interaktiven Welten des Web 2.0 nichts mehr im Weg. :-)

In diesem Sinne also bis bald,
der pes