Mahlzeit! :-)
Meine Freundin und ich waren für sechs Tage in Essen und Umgebung im Urlaub. Der ursprüngliche Grund war die Spielemesse SPIEL 2009, welche wir damit zum zweiten Mal besucht haben. Da die Messe erst am Donnerstag angefangen hat, konnten wir so die Tage davor damit verbringen, uns die nähere Umgebung anzusehen. Noch vor der Abreise haben wir uns einige Inspirationen geben lassen, von denen wir dann auch einige umsetzen konnten. Leider war ich die ersten Tage noch krank, so dass ich am ersten Tag in Essen leider nicht viel mehr sehen konnte als das Bett im Hotelzimmer. :-(
Nach und nach ging es mir dann aber besser, so dass ich bald schon raus kam und endlich auch mal was von der Stadt sehen konnte.
Direkt in Essener Stadtteil Altenessen haben wir uns die Zeche Carl angesehen und sind ein wenig durch die umschließende Grünanlage spaziert. Das alte Stadtbad haben wir dann auch entdeckt.
An einem anderen Tag haben wir uns am dunklen Abend die Zeche Zollverein angesehen. Diese ist an einigen Stellen illuminiert - ganz ähnlich dem Festival of Lights hier bei uns in Berlin.
Wieder an einem anderen Tag waren wir in Essener Stadtteil Werden unterwegs und begaben uns auf die Suche nach dem Baldeneysee. Wir fragten ein älteres Ehepaar nach "dem See" und bekamen eine Wegbeschreibung zur Brehminsel. Dann fragten sie uns, ob wir etwa zum "großen See" wollten; wir waren uns dann aber einig, dass die Brehminsel auch sehr schön sei (auch wenn ich der Meinung bin, dass "See" und "Insel" sich ganz gewaltig voneinander unterscheiden). Die Brehminsel war in der Tat sehr schön: Eine Insel mit genau einem Zugang, auf der man herrlich herbstliche Fotos schießen konnte.
In Mühlheim (an der Ruhr) haben wir uns auch einiges angesehen: Neben mehreren Kirchen und Fachwerkhäusern haben wir uns auch die Stadthalle und das Schloss Broich angesehen. Mir fiel erst bei dem Spaziergang auf, dass wir einige Straßen schon letztes Jahr gesehen hatten, als wir auf der Suche nach einer Unterkunft in Mühlheim unterwegs gewesen waren. Da war es aber auch schon sehr früh dunkel, so dass das von daher entschuldbar ist. ;-)
Einen Tag sind wir auch nach Oberhausen gekommen. Mein Plan war es, Karten für die Abendvorstellung des Musicals "Tanz der Vampire" im Metronom Theater zu kaufen. Der Plan ging auch auf und so hatten wir vor der Vorstellung noch etwas Zeit, um in der Gegend herumzulaufen. Phänomenal fanden wir ja, dass dort bei Theater und großem Einkaufzentrum riesige Parkhäuser stehen, die völlig kostenlos genutzt werden können - in Berlin wird man hierfür auf jeden Fall doch um einige Euro berappt. Bei dem genannten Einkaufszentrum handelt es sich um das "Centro". Dies ist ein ordentlich großes Shopping-Center, bei dem am Donnerstag wohl die zweite Hälfte eröffnet wurde, so dass es jetzt Europas größtes Shopping-Center genannt wird. Donnerstags ist übrigens auch langer Donnerstag - da haben die Geschäfte bis 21 Uhr auf (hihi).
Rund um das Centro herum befinden sich ein Rummelplatz, ein Kino, Restaurants und Biergärten, eine Wasseranlage und bestimmt auch noch vieles mehr - aber wir hatten ja auch nicht ewig Zeit. Das Gasometer konnte man von dort aus auch sehen. Naja, wir haben ja selbst eins hier in Berlin in unserer Nähe und außerdem war ja auch wie gesagt die Zeit etwas knapp.
Das Musical war dann wieder wunderschön: Die Kostüme sind sehr hübsch, die Musik ist toll, die Beleuchtung ist klasse. Wenn Vampire oder anderes Volk durch das Publikum läuft, ist das auch immer gut. "Tanz der Vampire" ist wohl mein Lieblingsmusical und in Oberhausen war auch alles spitze, so dass ich es nur empfehlen kann. Allerdings wandert es Anfang nächsten Jahres nach Stuttgart weiter (und tauscht mit "Wicked"), so dass man sich beeilen muss, wenn man das Musical noch in Oberhausen sehen will. Das Theater wirkt klein, auch von innen, ist aber völlig ausreichend dimensioniert und wir konnten auch aus der letzten Reihe alles ganz gut sehen - auch wenn die geschminkten Gesichter und Kostümfeinheiten aus der Entfernung natürlich nicht erkennbar waren.
Am Donnerstag ging es dann zur Spielemesse. Dort habe ich auch wieder einiges an Geld gelassen und dieses für bemalte und bearbeitete Materialien aus Pappe, Holz, Plastik und Papier eingetauscht. :-)
Es hat wieder Spaß gemacht, auch wenn ich dieses Jahr bei den Verlosungen direkt an den Ständen leider nicht so viel Glück hatte. Irgendwann waren die Füße müde und die Handflächen "wund" vom Tütenschleppen, dass wir einfach gesagt haben "Tschüß, bis zum nächsten Mal". Wir sind dann gleich wieder nach Berlin zurückgefahren und sind wieder zurück zu unseren Katzen.
Unbesucht, aber weiterhin für einen Abstecher vielleicht im nächsten Jahr vorgemerkt sind die folgenden Empfehlungen: das Red-Dot-Institut, das GOP Varieté und vielleicht auch Swin-Golf.
"Bei dem genannten Einkaufszentrum handelt es sich um das “Centro”. Dies ist ein ordentlich großes Shopping-Center, bei dem am Donnerstag wohl die zweite Hälfte eröffnet wurde, so dass es jetzt Europas größtes Shopping-Center genannt wird."
AntwortenLöschenIch muss Dich hier mal korrigieren, das Center, dessen zweite Hälfte eröffnet wurde, ist der Limbecker Platz in Essen. Es war vermutlich der Grund, warum es nach der Spielemesse so unsagbar voll und verstopft auf den Straßen der Essener Innenstadt war. :D
Ich fand den Urlaub sehr schön und Du hast alles treffend beschrieben. Mein persönliches Highlight war der Musicalbesuch. Trotzdem freu ich mich auch, dass wir jetzt wieder bei unseren Pelztierchen sein können.
Jetzt fehlen nur noch ein paar Bilder zu Deinem Bericht. :)
Ich hab Dich lieb!
Deine Freundin (hehe)