Freitag, 30. Mai 2008

Ich bin doch nicht blöd

Eine bekannte Handelskette bietet derzeit EMpfehlungen des Jahres. Eine davon ist das Notebook TOSHIBA Satellite L300-14C inkl. web’n’walk Stick USB II.

Gestern habe ich dazu eine Werbung im TV gesehen: Für 199,- EUR wird hier ein Notebook angeboten, welches mit 200 GB Speicher und 2 GB Arbeitsspeicher aufwartet. Die beiden Sticks, die in der Werbung präsentiert wurden - einer für TV-Empfang unterwegs und einer für Internet unterwegs - haben mich nicht interessiert, aber die muss man ja auch nicht nutzen, dachte ich mir.

Bevor ich nun heute gleich zu einer Filiale gerannt bin und mir das Ding zugelegt habe (200 Euro sind schon sehr billig), habe ich doch noch mal kurz im Netz recherchiert. Dabei mutet die Online-Werbung doch etwas merkwürdig an mit ihren "Sternen" (Fußnoten für das Kleingedruckte). Da steht dann was von inkl. 6-Monate -Vertrag (für den mobilen Internet-Empfang) und inkl. 24-Monate-Vertrag (für einen anderen Vertrag, der sich ebenfalls nach mobilem Internet anhört). Eigentlich könnte man sich schon fast freuen; denn schenkt man dieser Werbung auf den ersten Blick Vertrauen, so könnte man meinen, dass zu einem guten Notebook gleich noch tolle Extras inklusive sind - denn das heißt doch dieses Wort "inkl." in Langform.

Aber wir kennen das ja schon aus der Mobilfunkbranche und von Internetangeboten: Überall, wo "Sterne"/Fußnoten oder sonstwas dranklebt, muss man aufpassen, denn da kommen meistens noch mehr Kosten auf einen zu.

Und so ist es dann auch hier: Diese Verträge kosten extra und haben noch dazu eine lange Laufzeit. Insgesamt kommt man nach Computer-Nachrichten.de Blog auf um die 650,- Euro. Und das ist dann nicht mehr so günstig.

In der TV-Werbung gestern war mir das nicht aufgefallen, aber vermutlich waren da auch für zwei Sekunden im unteren Bildbereich in Schriftgröße 4 die Anmerkungen zu den beiden Verträgen zu sehen. Habe ich wohl übersehen...

Jedenfalls werde ich mir dieses "Schnäppchen" nicht kaufen - ich bin doch nicht blöd.

Montag, 19. Mai 2008

Alles für die Katz'

Das Wochenende war dieses Mal richtig für die Katz' - oder noch richtiger: Für den Kater!

Am Samstag haben wir für Charles eingekauft. Neben einem Katzenklo und etwas Junior-Futter haben wir auch eine brummende Aufziehmaus, die hin- und herwackelt, besorgt. Die Kratzbäume hatten wir uns nur angeschaut. Da wir im Altbau keinen Kratzbaum zwischen Boden und Decke klemmen können (die Deckenhöhe von 3,46m ist einfach zu hoch) muss es einer sein, der von alleine steht. Die Idee, einen Kratzbaum selbst zu basteln - wie auf dieser Webseite schön beschrieben ist -, ist zwar nicht schlecht, aber kostet halt auch Zeit, die wir nicht unbedingt haben.

Der Kratzbaum unserer Wahl (Comino) kostete im Laden allerdings um die 160 Euro und da war zudem auch mit dem Katzenklo und dem Katzenfutter gut bepackt waren, haben wir den Baum noch nicht mitgenommen.

Und das war auch günstig, denn am selben Abend suchte ich im Internet nach Alternativen oder auch preiswerteren Angeboten und fand neben einem Online-Händler, der für den gleichen Kratzbaum eine unverbindliche Preisempfehlung von rund 89 Euro angibt und ihn für um die 69 Euro anbietet, auch bei ebay unseren Kratzbaum wieder. 3.. 2.. 1.. unsers! Einige aufregende Minuten später ersteigerten wir den Kratzbaum unserer Wahl bei ebay für unter 50 Euro (inklusive Versandkosten) und freuten uns riesig. :-)

Zu Sonntag hatten wir uns mit den "Katzeneltern" auf einen erneuten Besuch verabredet. Und so waren wir dann gestern wieder Charles und seine Geschwister Mikosh und Murai besuchen. Alle drei haben gerade gepennt, als wir ankamen, aber bald schon waren sie hellwach und jagten allem mit ihren Tatzen hinterher: Stoffmäuse und Katzenschwänze waren dabei sehr beliebte Ziele.

Inzwischen ist Charles gar nicht mehr so zurückhaltend oder ängstlich, lässt es aber immer etwas ruhiger angehen als seine aufgeweckten Brüder. Unterscheiden kann man ihn von seinem Zwilling Mikosh auch schon ganz gut, da sich die Streifen am Nacken wie auch beim Schwanz etwas von denen der anderen Katze unterscheiden.

Ich fand es schön, Charles mal wieder zu sehen, und ich freue mich schon auf den Kratzbaum und hoffe, dass der Kater in vier Wochen dann auch ganz viel Spaß damit hat.

Da sitzt Charles

Charles im Profil streckt eine Tatze aus

Charles greift nach dem Federkiel

Charles schnuppert an meiner Hand

Montag, 5. Mai 2008

Introducing Charles

Am Samstag waren wir wieder in Falkensee. Zur Osterzeit hatten meine Freundin und ich dort zwei Wochen Urlaub verbracht und auf Katzen aufgepasst. Sheela (vielleicht auch "Schiela" geschrieben - klingen tut es genauso, aber ich weiß ja, wo der Name herrührt) war damals trächtig gewesen und hatte sich kaum blicken lassen. Nach den zwei Wochen Katzenhüten hatte sich Sheela bei der Familie wieder blicken lassen, allerdings war ihr Bauch nicht mehr dick. Also hatte sich anscheinend ihre Jungen draußen bekommen und wenn sie nicht eventuell gestorben waren, so konnten wir dieses Mal dennoch kein Katzenjunges bekommen, da wir nur eine Wohnung haben und man jungen Katzen das "Draußensein" wohl nicht mehr abgewöhnen könne.

Doch inzwischen hat sich die gesamte Geschichte gewendet: Sheela war nicht die ganze Zeit über draußen unterwegs gewesen, sondern hat seit Januar ein Doppelleben geführt. Seit Anfang des Jahres ist sie bei einer anderen Familie untergekommen, die dachte, die Katze wäre ihnen zugelaufen. Und so haben sie sie aufgepäppelt und vermutlich erst recht spät erkannt, dass Sheela nicht (nur) aufgrund der vielen Nahrung so dick ist. Glücklicherweise flog das Doppelleben der Sheela auf, nachdem ihr die vermeintlich neuen Besitzer ein Halsband umlegten, welches der anderen Familie natürlich auffiel. Über das Halsband wurde dann auch die eigene Telefonnummer transferiert und die Kontaktaufnahme begann. Dabei kam heraus, dass Sheela ihre Jungen nicht draußen bekommen hatte, sondern bei der Zweitfamilie: Drei kleine Kater. Und so stand fest, dass wir doch noch einen kleinen Kater bekommen würden.

Also waren wir am Samstag in Falkensee, um uns die Kleinen mal anzusehen und natürlich unseren baldigen Mitbewohner kennenzulernen. Wir überlegten uns die vier Tage, die wir zwischen der Information über die Jungen und dem erstem Treffen hatten, einen Namen und kamen schließlich auf Charles.

Die drei jungen Kater sind wirklich sehr süß. Einer ist ein wenig gelblich-bräunlich, die anderen beiden fast identisch in grau gehalten. Während seine Brüder recht aufgeweckt herumtapsen ist Charles noch ein wenig schüchtern. Des öfteren hat er gezittert und auch vorm Streicheln wich er anfangs etwas ängstlich zurück. Aber er ist ein ganz Süßer und Lieber. Ich freue mich schon darauf, ihn bald zu Hause zu haben. Immerhin ist Charles mein erstes Haustier.

Hier noch ein paar Bilder. Da kann man gleich sehen wie süß der Kleine ist:





Update: Da das Kätzchen auf dem zweiten Bild wohl gar nicht Charles ist, sondern sein Brüderchen (sie sind sich äußerlich so ähnlich - wie Zwillinge), setze ich noch ein weiteres Bild rein, das wohl tatsächlich den kleinen Charles zeigt.

Kletter-Man

Gestern war schönes Wetter und wir waren mit Freunden im Kletterwald Berlin/Brandenburg auch "CLIMB UP!" genannt. Als Gruppe zahlten wir pro Person 14 Euro (Studenten nur 11 Euro). Unsere Sachen, sofern wir sie nicht benötigten, verstauten wir im Auto. Dann wurden wir eingekleidet: Helm auf, ab in das Gurtsystem eingestiegen und dann noch Handschuhe - möglichst noch nicht durchlöchert. Wir bekamen zunächst eine Einweisung, um zu lernen wie man sich sichert (immer mindestens ein Karabiner am Sicherungsseil) und wie man eine Seilbahn runterrollt und erhielten einen Überblick über die Kletter-Parcours, welche hier aufgebaut waren. Außerdem bekamen alle ein "Preisschild" an den Helm geklebt, auf dem die Uhrzeit für die Abgabe vermerkt war. Insgesamt hatten wir zweieinhalb Stunden Zeit - meiner Meinung nach auch absolut ausreichend, um fast alle Parcours mal auszuprobieren.

Insgesamt hat mir das Klettern gut gefallen. Höhenangst hatte ich keine, da ich immer gut gesichert war. Ohne Sicherung hätte das bestimmt anders ausgesehen. Das Runterrollen hat viel Spaß gemacht, nur wusste ich nicht immer genau, wie stark man bremsen muss. Da habe ich oftmals lieber ein wenig zu viel gebremst und kam dann etwas zu langsam ins Ziel.

Die Veranstalter hatten auch kreative Elemente eingebaut: Neben einem Skateboard gab es auch einen Sitz (meiner Meinung nach eher eine Art Floß) und insgesamt vier Seilbahnen, bei denen man einfach nur hochklettert und anschließend wieder runterrollt.

Mein letzter Parcour war dann der schwierige namens "Extreme". Er galt als Voraussetzung für den achten und letzten Parcour ("Power"), aber für mich war "Extreme" als Abschluss gedacht, schließlich bin ich ja noch Kletteranfänger. Die Kletterei war dann auch wirklich schwierig und anstrengend. Und da ich dann keine Lust mehr darauf hatte, mich in Seilen mit Steigbügeln zu verfransen, bin ich dann doch bei der ersten Gelegenheit wieder raus und konnte sogar noch zwei Abfahrten genießen.

Alles in allem war das ein gelungener Ausflug und das Klettern durch die Bäume hat viel Spaß gemacht.

Vor dem Einkleiden (aber schon mit Helm)



Komplett eingekleidet



Runterrollen nach der Kletterpartie

Ab durchs Gebüsch

P.S.: Danke, Hetti, für das Fotografieren und die vielen Fotos!