Mittwoch, 30. April 2008

Hello again

Zuerst hatte ich mit pesBlog ein vorgefertigtes und leider auch recht statisches Blog bei http://wordpress.com ausprobiert: Das Schreiben von Einträgen geht leicht von der Hand, der Webspace ist bereits "mitgeliefert" und Anpassungen sind schnell gemacht. Allerdings wollte ich kein vorgefertigtes Design verwenden, sondern mein eigenes - basierend auf dem Design meiner Homepage. So etwas kostet bei wordpress.com jedoch Geld. Ich kann das verstehen, schließlich bietet mir die Seite ja auch vieles, aber das heißt ja nicht, dass ich das auch so hinnehmen muss.

Also habe ich ein zweites vorgefertigtes Blog ausprobiert: pesBlog 2.0 war flugs bei https://www.blogger.com eingerichtet. Doch fast genauso schnell wie das Einrichten vonstatten ging, kam dann auch schon die Ernüchterung: Man konnte nur ein wenig die Farben manipulieren, der Aufbau war von vornherein unabänderlich festgelegt.

Das Fazit war somit, dass ein auf einem Server vorgefertigtes Blog-System für mich nicht in Frage kam. Doch bietet der Webspace meiner Homepage keine Nutzung einer MySQL-Datenbank an - und die benötigt man in Zeiten des dynamischen Contents und des Web 2.0, wenn man ein Blog-System selbst installieren will.

Glücklicherweise fand ich dann (eher zufällig) einen Webspace, der kostenlos ist und eine MySQL-Datenbank bietet. Daher habe ich gestern bei http://www.funpic.de/ das Blog-System Wordpress installiert und kann nun richtig mit dem Bloggen anfangen. Des weiteren habe ich vor, die nächsten Tage das Design anzupassen und meine Homepage parallel daneben zu stellen. Die "blogartigen" Einträge meiner Homepage will ich dann auch in das Blog übernehmen und dann habe ich hoffentlich ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Es wird sich also noch Einiges tun. Einfach öfter mal vorbeischauen!

Mittwoch, 23. April 2008

Auf der Suche nach dem richtigen Blog-System

Heute wollte ich mein Test-Blog-System pesBlog mit einem eigenen Aussehen einen individuellen Touch verleihen und es meinem Design meiner bisherigen Homepage anpassen. Doch was musste ich feststellen? Wird das Blog bei wordpress gehostet, so kann ich zwar Daten im- und exportieren (wichtig, wenn ich meine Posts sichern möchte oder woanders hinziehen will), aber die Anpassung des CSS-Stils kostet Geld!

So war das nun nicht gedacht. Also habe ich mich gerade von meinem ersten Blog-System abgekehrt und probiere nun voller Tatendrang ein neues aus: pesBlog 2.0 wird von blogger.com gehostet, wo ich aufgrund meines vorhandenen Google-Accounts schnell Zugang erhalten habe. Natürlich muss ich auch hier überprüfen, inwieweit meine Daten gespeichert und angepasst werden können.

Im schlimmsten Fall muss ich dann wohl doch ein Blog-System auf einem gesonderten Host laufen lassen (mein bisheriger Webspace bietet leider keine Unterstützung für eine Datenbank an, so dass ich mir dann einen anderen möglichst kostenlosen Anbieter suchen müsste) und mich von Zeit zu Zeit mit Sicherheitsupdates herumschlagen. Aber noch habe ich die Hoffnung, dass mir das mit blogger.com erspart bleibt. Na mal sehen. Bisher vermisse ich bei meinem ersten Post lediglich die Möglichkeit, auf schnellem Wege Smileys einzufügen.

So viel zu meinem ersten Post in pesBlog 2.0.

Bye, bye, baby

Tja! Eben musste ich feststellen, dass das Anpassen des Blog-Designs hier unter wordpress.com Geld kostet. Da sich dies nicht mit meiner Vorstellung von einem anpassbaren und kostenlosen Blog-System deckt, werde ich dieses Blog-System leider nicht weiter nutzen.

Als Alternative habe ich soeben mit pesBlog 2.0 ein neues Blog auf blogger.com gestartet. Mal sehen, ob dort meine Anforderungen umsetzbar sind - ohne Kosten zu verursachen.

Daher heißt es an dieser Stelle schon "Macht’s gut, und danke für den Fisch"!

Freitag, 18. April 2008

Verdrehte Arbeitszeit

Vorgestern musste ich mal wieder zu einem Kunden fahren, um dort unsere Software zu installieren und eine Schulung der Nutzer durchzuführen. Da Emden ein ganzes Stück von Berlin entfernt ist, dauert die Fahrt laut Google-Maps knapp fünf Stunden - wenn man Staus und (Tank-)Pausen dazuzählt, sind fünf Stunden eher als minimale Dauer zu sehen. Daher habe ich mit dem Kunden ausgemacht, Anfahrt und Installation auf einen Tag zu legen und die Schulung sowie die Rückfahrt für einen zweiten Tag eingeplant.

Die Anreise führte mich über Hannover, wo wegen eines Unfalls am Vortag das Autokreuz teilweise gesperrt war und deswegen zeitweise Stau herrschte. Aber insgesamt verlief die Fahrt gut und ich bin nach 4:40h in Emden angekommen.

Die Installation dauerte aufgrund von Problemen etwas länger (3h) und dann wollte ich bei der Nutzerin noch testen, ob das Programm korrekt auf ihrem Arbeitsplatz installiert wurde.

Wo ich schon einmal dort war, machten wir aus, dass ich die Schulung doch gleich durchführe. So brachte ich der Nutzerin das Programm näher und stornierte meine Hotelbuchung. Nach dreieinhalb Stunden waren wir dann soweit durch, keine Fragen mehr offen und ich ging zurück zum Auto. Anschließend trat ich die Rückreise an - dieses Mal über Bremen und Hamburg. In beiden Städten sorgten Baustellen dafür, dass ich teilweise nur langsam vorankam. In Berlin war dann noch ein Teil der Stadtautobahn gesperrt (warum auch immer) und so dauerte die Rückfahrt insgesamt fünf Stunden.

Erst am nächsten Tag habe ich dann einmal meine Arbeitszeit gezählt: 4,5h (Anfahrt) + 3h (Installation) + 3,5h (Schulung) + 5h (Rückfahrt) macht zusammen 16h! Von einem 24-Stunden-Tag bleiben somit acht Stunden übrig (die ich meistens mit Schlaf verbringe). Im Vergleich zu einem Arbeitstag mit acht Stunden, wo man die 16 Stunden Freizeit hat, ist das doch schon eine ganz schön verdrehte Arbeitszeit.

Naja, etwas fertig war ich schon, zumal ich auch kaum etwas den Tag über gegessen hatte. Aber ich fand es doch schön, dass ich den Termin an einem Tag abschließen konnte und abends/nachts wieder zurück in Berlin sein konnte. :-)

Die Hälfte ist geschafft

Am 6. April war in Berlin der 28. Halbmarathon am Start - und ich auch. ;-)

Nach einigen Trainingsläufen im Rahmen von 10km und dem Lauf der Sympathie am 16. März habe ich mich also dieses Mal an die doppelte Strecke gewagt. Grundsätzlich fühlte ich mich fit und beim Training am Samstag meinte ich oft "Marathon ist ja eigentlich nur viermal diese Strecke laufen".

Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltete sich etwas schwieriger, da bereits einige Straßen gesperrt waren, so dass Buslinien umgeleitet wurden, aber meine Freundin und ich kamen noch rechtzeitig an. Dann wollten wir noch unsere Tüten mit warmen Kleidungsstücken abgeben, damit wir uns nach dem Lauf umziehen konnten (das Wetter war doch etwas kühl - mit der Aussicht auf Regen). Doch die Zelte waren chaotisch aufgebaut: Es war alles voller Menschen und da die Zelte nach Startnummern sortiert waren, mussten wir viele Läufer passieren. Endlich an dem Zelt angekommen, welches die Tüte mit meiner Startnummer annahm, mussten wir kurz darauf erfahren, dass die Zelte für Frauen an einer ganz anderen Stelle aufgebaut waren. Also mussten wir uns noch weiter durch die Massen quetschen, damit wir noch vor dem Start die Tüte meiner Freundin abgeben konnten. Meine Freundin war etwas sauer, mir gefiel es auch nicht sonderlich, aber immerhin waren wir jetzt schon sehr nahe unserem Startblock. Da es mein erster Lauf in dieser Kategorie war, musste ich aus dem letzten Block starten. Nachdem der Startschuss (den ich natürlich nicht gehört hatte) gefallen war, lief dann wohl der erste Block los - wir trotteten langsam in Richtung Start. Es dauerte noch eine gute Viertelstunde, bis der letzte Block dann an der Startlinie ankam. Erst dann fing ich an zu laufen.

Zumindest versuchte ich es. Es war leider so voll, dass ich mein Tempo nicht gar nicht laufen konnte - ständig waren langsame Läufer vor mir. Das Vorbeikommen war manchmal nicht einfach und so hatte ich gerade auf den ersten Kilometern häufige Tempowechsel.

Irgendwann war auch die Gegenfahrbahn für den Lauf freigegeben und so teilte sich die Masse auf der vollen Breite auf. Endlich gab es etwas Platz und ich konnte meinen Schritt etwas beschleunigen.

Jeden Kilometer blickte ich auf die Uhr und schnell machte ich meine verlorene Zeit der ersten Strecke wieder wett. Mein Schnitt war fabelhaft - etwas über fünf Minuten (5:13) - und ich konnte mir immer ausrechnen, wann ich das nächste Kilometerschild sehen müsste.

Die Wasserstände habe ich alle besucht, wobei ich jedesmal abbremsen musste, weil andere Läufer sich gerne hinstellen, um den Becher zu greifen und ihn nicht im Vorbeirennen mitschnappen. Kurz vor Schluss habe ich dann auch mal einen Tee mitgenommen, wobei der schon etwas geklebt hat.

Bei Kilometer 10 habe ich mich super gefühlt. Ich war zwar etwas spät dran (über 50 Minuten und nicht darunter), aber ich hatte ja auch noch etwas Strecke vor mir, da wollte ich mich noch nicht zu sehr verausgaben.

Ab Kilometer 14 allerdings bemerkte ich Schmerzen im rechten Knie. Ich dachte kurz darüber nach, auszusteigen, aber dann biss ich die Zähne zusammen: Ich wollte es unbedingt schaffen. Mit der Zeit wurde der Schmerz aber immer schlimmer und auch der Oberschenkel fühlte sich einige Kilometer später nicht mehr so gut an. Beim letzten Wasserstand (da, wo ich mir einen Tee genommen hatte) habe ich dann auch eine kleine Geh-Pause eingelegt, aber nach den zehn langsamen Schritten waren die Knieschmerzen leider immer noch mindestens genauso schlimm wie vorher.

Aber ich habe durchgehalten und bin - nicht volle Pulle, aber in einem Tempo, was ich in Ordnung fand - weitergelaufen. Kurz vor dem Ziel standen dann eine Menge Leute am Rand und ich konnte mir nicht alle Gesichter ansehen, so dass ich unsere "Supporter" leider nicht bemerkt habe. Einen Zielspurt wie sonst üblich konnte ich leider aufgrund der Knieschmerzen auch nicht hinlegen - ich bin einfach weiter in dem Tempo gelaufen.

Zieleinlauf Geschafft!

Nach dem Zieleinlauf (erstes Foto - die angezeigte Zeit enthält die oben erwähnten 16 Minuten Wartezeit vor meinem Start!) bin ich dann aber gleich auf "Gehen" umgestiegen. Ich war froh darüber, dass ich es geschafft hatte. Konditionell ging es mir auch super, da hätte ich auch weiterlaufen können, bis der Marathon geschafft ist; aber das Knie gab mir schon zu denken.

Im Zielbereich gab es neben einer Medaille Bananen, Wasser und Tee und isotonische Getränke. Bis auf Bier habe ich mir da überall etwas mitgenommen. Außerdem war ein Bereich abgegrenzt, wo man ein Foto von sich machen lassen konnte - auch das habe ich wahrgenommen (zweites Foto).

Meine Freundin habe ich am verabredeten Platz leider nicht gefunden, da es dort total überfüllt war, und so bin ich dann alleine heimwärts gefahren.

Die Knieschmerzen wurden die folgenden Tage leider noch schlimmer. Am zweiten Tag kam dann noch der Muskelkater dazu. Dieser war zwar auch heftig, aber ich empfand ihn im Vergleich zu meinen anderen Schmerzen als gar nicht so schlimm.

Inzwischen haben sich die Schmerzen aber wieder etwas gebessert. Morgen will ich das erste Mal seit dem Halbmarathon mal wieder laufen. Ich hoffe, dass die Schmerzen nicht wiederkehren und ich noch etwas trainieren kann, bevor es Ende Mai schon an den Marathon geht.