Dienstag, 17. Juli 2012

Nested Labels in Google Mail

Ich fand Nested Labels in Google-Mail eine tolle Sache: Damit konnte man die Labels, die man E-Mails zuordnet, hierarchisch anordnen. So habe ich z.B. Labels wie community/facebook und community/studiVZ angelegt und in der Anzeige am linken Rand erschien das Label community. Wenn man dieses aufgeklappt hat, waren die untergeordneten Labels facebook und studiVZ zu sehen. Dann noch eine Fitler-Regel ergänzt, dass bei eingehenden E-Mails immer das zugehörige Label zugeordnet wurde und schon war alles schön einsortiert.

Um Nested Labels nutzen zu können, musste man das in den Labs (Einstellungen, die man ausprobieren konnte) freischalten (s. z.B. http://gigaom.com/collaboration/gmail-gets-nested-labels/).

Mittlerweile hatte sich die Darstellung von GMail runderneuert und es kamen die Circles aus Google+ hinzu, so dass ich im linken Bereich nun gar keine Übersicht mehr hatte.

Mir ist dann erst kürzlich aufgefallen, dass meine Nested Labels gar nicht mehr nested waren, sondern jedes Label auf der obersten (weil einzigen) Ebene mitsamt dem Präfix (z.B. "community/") angezeigt wurde. Das empfand ich als extrem unübersichtlich, so dass ich gegoogelt habe, ob sich da nicht etwas machen lässt.

Ich bin dann auf den Hinweis gestoßen, dass sich die Nested Labels aus den Labs zu einem echten GMail-Feature gemausert haben; richtig verstanden habe ich das Vorgehen aber erst mit dem Artikel http://www.guidingtech.com/7138/nested-labels-gmail-email-organization/:
Man muss jetzt über das Kontextmenü eines Labels die Funktion "Add sublabel" auswählen. Also habe ich ein neues Label "community" erstellt (das gab es bisher so noch nicht, weil ich das Hauptlabel nie alleine verwendet habe) und dann die alten Sublabels neu untergeordnet, wobei ich das Präfix "community/" entfernt habe.

Jetzt sind meine Labels wieder schön hierarchisch aufgebaut und der Platzverbrauch auf der linken Seite ist nicht mehr so unübersichtlich.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Do iGoogle?

Gestern bin ich die Dienste von Google durchgegangen und habe meine iGoogle-Seite ausprobiert:

Da kann man diverse Widgets auf eine personalisierte Seite packen. Ich habe die Seite erst einmal aufgeräumt: Uninteressante News-Feeds habe ich entfernt. Interessante Widgets ergänzt wie z.B. meine Aufgaben/Tasks (auch so ein Dienst, den ich erst seit ein paar Tagen ausprobiere, weil mich Remember The Milk auf dem Smartphone langsam nervt, wenn alles anwählbar ist, aber das meiste nur "diese Funktion gibt's nur in der Vollversion" anzeigt). Noch ein Wetter-Widget dazu...

Am Ende sah das ganz gut aus und hatte den Vorteil, dass ich jetzt alles, was mich interessiert auf einer Seite zusammengefasst habe.
Gut so.

Heute muss ich dann bei lifehacker lesen, dass Google ein "Spring cleaning in summer" betreibt und der Betrieb von iGoogle eingestellt wird
Ich soll auf Chrome und Android umsteigen.

Ich finde es ja gut und sinnvoll, dass der Google-Konzern auch mal Alternativen nennt - ich glaube zu Google Wave wurden bei Abkündigung keine Alternativen aufgeführt; Google Wave war die Alternative für E-Mail, Instant Messenger Chat, Collaboration und Kommunikation insgesamt.

Aber kann der Chrome-Browser eine Startseite mit allen Widgets und Informationen, die mich interessieren, ersetzen?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich mich wohl einen Tag zu früh um meine iGoogle-Seite gekümmert habe.
Vielleicht sollte ich auch gar keine große Energie in Google-Dienste stecken. Könnte ja sein, dass der Dienst dann auch demnächst ausläuft...