Montag, 19. Dezember 2011

Es schneit... [updated]

[Update] ...leider nicht mehr bei Google, sondern nur noch draußen im realen Leben (in Berlin zur Freude aller S-Bahn-Fahrer :-( ).
Aber Google hat sich schon wieder ein neues Gimmick ausgedacht:
Gibt man nun "askew" in der Suchmaschine ein, so erscheint die Ergebnisseite gekippt, so dass die Seite kaputt aussieht.
Schon ganz lustig die Ideen, die Google immer so hat.

[bisheriger Eintrag] ...bei Google:
Einfach "let it snow" eingeben und dann auf die Suchen-Schaltfläche klicken (oder hier klicken). Dann schneit es im Browser und die Seite friert langsam ein. Man kann das "Eis" mit gedrückter Maustaste (auf Touch-fähigen Geräten mit dem Finger) wegkratzen oder auch direkt auf "Defrost" klicken. - Die Schneeflocken purzeln dann trotzdem munter weiter...

[via www.geeksaresexy.net]

Sonntag, 20. Februar 2011

Stromausfall zum passenden Zeitpunkt

Gestern Abend haben wir nach den ersten drei Teilen der Filmreihe "Stirb Langsam" dann den vierten Teil in den DVD-Player geschoben: Stirb Langsam 4.0.
Es geht um Action, Hacker und Terrorismus. Der böse Schurke löst einen im Hacker-Bereich angeblich bekannten "Fire-Sale" aus: Durch Übernahme der Computernetzwerke wird die gesamte Infrastruktur bestehend aus Transportwesen, Kommunikation und Strom nahezu vollständig lahmgelegt.

Der Film ist recht spannend und unterhaltsam, wenn auch an einigen Stellen durchaus extrem unrealistisch.
Nach vielleicht zwei Dritteln des Film machten dann plötzlich die technischen Geräte ein kurzes fiependes Geräusch und das Fersehbild zog sich in den Mittelpunkt zusammen - der Strom war weg!

Also kurz aus dem Fenster geguckt: Auf der anderen Seite haben die Wohnungen noch Licht und die Straßenlaternen leuchten. Die anderen Zimmer unserer Wohnung gecheckt: Kein Licht, kein Strom. Der Sicherungskasten war ebenfalls unverändert. Mittlerweile waren im Treppenhaus Geräusche zu hören. Irgendwie hat man da ein komisches Gefühl, wenn man eben noch einen Film geschaut hat, wo die Bösen den Strom abknipsen und bestimmte Wohnungen stürmen.

Die Geräusche auf dem Hausflur waren die Nachbarn, die sich darüber austauschten, dass sie ebenfalls alle keinen Strom haben. Von draußen gesehen war wohl unsere Straßenseite dunkel, abgesehen von den Eckhäusern. Irgendjemand hatte draußen wohl auch über das Handy die Polizei angerufen und diese wiederum Kontakt zum Stromanbieter aufgenommen. Alles, was wir jetzt noch tun konnten, war abwarten.

Den Film konnten wir natürlich nicht weitergucken, da die Geräte ohne Strom nicht laufen. Aber in der dunklen Wohnung mit der Kerze rumzulaufen, war keine großartige Alternative. Gerne hätte ich im Internet nachgeschaut, ob auch andere Haushalte vom Stromausfall betroffen waren und was die Ursache gewesen sein könnte (im Treppenhaus war die Rede von Sonnenwinden); aber obgleich der Laptop mit dem Akku noch lange Zeit durchgehalten hätte, der Router braucht natürlich ebenfalls Strom, damit er funktioniert.
Ich muss mir also doch mal ein Smartphone zulegen, um damit jederzeit ins Internet gehen zu können. Für Licht (Display-Beleuchtung), mögliche Anrufe und den Wecker für heute früh hat dann aber doch erst mal mein aktuelles Handy ausgereicht.

Ungünstig bei einem Stromausfall ist unter anderem, dass die Therme zum Heizen auch Strom braucht. Da kann es im Winter kalt werden.
Anders herum taut der Gefrierer ab, wenn kein Strom läuft. Da hätten wir die Sachen evtl. auf den Mini-Balkon (ja, es ist kein richtiger Balkon; da ist nur Platz für zwei Blumenkästen) retten müssen.

Wir haben uns dann entschieden, schlafen zu gehen. Wir waren ja sowieso schon müde.

Der Strom ging übrigens ca. 40 min. später wieder an. Die testweise angeschalteten Lichtschalter wurden dann wieder ausgeschaltet und dann konnten wir beruhigt einschlafen.

Sonntag, 16. Januar 2011

Glücksschweine für 2011

Ein schönes neues Jahr wünsche ich.

Den letzten Tag im Jahr 2010 haben wir bei einer Freundin verbracht. Abends haben wir in kleiner Runde Raclette gegessen. Zu Mitternacht haben wir uns dann auf den Weg zum Teufelsberg gemacht, um uns das Feuerwerk von oben anzusehen.
Beim Hochstiefeln hatten wir weiter oben ein paar Wildschweine gehört, die von anderen Leuten entdeckt worden waren und sich dann wohl verzogen haben.
Oben angekommen hatte man einen guten Ausblick, nur leider war es aufgrund der starken Winde sehr kalt. Ich war sowieso schon etwas erkältet, so dass mir das Stehen in der Kälte nicht so gut getan hat.
Mangels einer öffentlichen Uhr haben wir dann den Jahresübergang plus/minus ein wenig Abweichung auf dem Berg zelebriert: Die Uhren der anwesenden Leute waren nicht synchronisiert, aber man konnte sich ganz gut auf das verstärkt auftretende Feuerwerk am Brandenburger Tor und auch überall sonst in der Stadt verlassen.

Auf dem Rückweg vom Berg hatten wir - unten angekommen - dann noch einmal Kontakt zu den Wildschwein-Jungen. Sie waren auch gerade unten angekommen und liefen über die Straße. Glücklicherweise hielt ein junger Mann kurz die Straße frei, damit die drei Schweine unbeschadet kreuzen konnten.
Anschließend verfolgten sie die kleine Gruppe Menschen einige Meter vor uns, von denen der Letzte einen Beutel mit sich führte. Sie waren sehr neugierig, was denn wohl in dem Beutel war.
Da es eh die ganze Zeit knallte und blitzte, habe ich dann einfach ein Foto gemacht, als sie gerade wieder ein wenig zurückfielen:


Nach dem Foto haben sich die drei dann in den Wald verzogen und wir kamen ohne weitere Vorkommnisse zurück ins Warme.
Leider war ich dann schon sehr durchgefroren, so dass für die nächsten Stunden nichts mehr mit mir anzufangen war.
Inzwischen bin ich aber wieder wohlauf. Wer weiß, vielleicht bringen die 3 wilden Schweine ja für's neue Jahr Glück.