Montag, 5. April 2010

Charles, 27.03.2008 - 01.01.2010

Montag, 5. Mai 2008 - Introducing Charles
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Also waren wir am Samstag in Falkensee, um uns die Kleinen mal anzusehen und natürlich unseren baldigen Mitbewohner kennenzulernen. Wir überlegten uns die vier Tage, die wir zwischen der Information über die Jungen und dem erstem Treffen hatten, einen Namen und kamen schließlich auf Charles.

Die drei jungen Kater sind wirklich sehr süß. Einer ist ein wenig gelblich-bräunlich, die anderen beiden fast identisch in grau gehalten. Während seine Brüder recht aufgeweckt herumtapsen ist Charles noch ein wenig schüchtern. Des öfteren hat er gezittert und auch vorm Streicheln wich er anfangs etwas ängstlich zurück. Aber er ist ein ganz Süßer und Lieber. Ich freue mich schon darauf, ihn bald zu Hause zu haben. Immerhin ist Charles mein erstes Haustier.


Montag, 19. Mai 2008 - Alles für die Katz'
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Inzwischen ist Charles gar nicht mehr so zurückhaltend oder ängstlich, lässt es aber immer etwas ruhiger angehen als seine aufgeweckten Brüder. Unterscheiden kann man ihn von seinem Zwilling Mikosh auch schon ganz gut, da sich die Streifen am Nacken wie auch beim Schwanz etwas von denen der anderen Katze unterscheiden.

Ich fand es schön, Charles mal wieder zu sehen, und ich freue mich schon auf den Kratzbaum und hoffe, dass der Kater in vier Wochen dann auch ganz viel Spaß damit hat.


Samstag, 28. Juni 2008 - Endlich Papa
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Seit letztem Samstag bin ich nämlich Katzenpapa: Der kleine Charles wohnt jetzt bei uns.

Vor einer Woche haben wir ihn mit dem Auto aus Falkensee abgeholt. Im Katzenkorb hat er aber etwas rumgemaunzt, so dass er dann auch raus durfte. Dabei wurde er gut festgehalten und gestreichelt und mit Leckerlis verwöhnt, so dass das Miauen auch gar nicht mehr so wichtig war.

Bei uns hat er erst einmal das Schlafzimmer erkundet und die ersten Tage zu seinem Reich erklärt. Den Kratzbaum hat er angenommen und er spielt auch gerne mit dem Bommel (wurde uns aus Falkensee mitgegeben und ist wirklich sehr beliebt bei ihm) und der Aufziehmaus oder jagt nach der Katzenangel und dem "Naturspielzeug" (einem Tannenzapfen).

Der einzige Nachteil bisher ist, dass er nachts immer gerne mit in's Bett gekommen ist und dort nicht nur schnurrt, sondern auch herumspringt und Bettdeckenfalten jagt. Dadurch werden wir dann wach und wir fühlen uns doch ein wenig in unserer Nachtruhe gestört. Anfangs brachte das Vor-die-Tür-setzen auch nicht viel, da der Kater dann immer miaut hat und wir ihn dann doch wieder reingeholt haben. Inzwischen nimmt er aber die Verbannung hin und schläft dann halt im Flur bzw. erkundet die anderen Räume.

Er ist schon ein süßer kleiner Kater. Gerade liegt er schlummernd auf dem Bett.
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Mittwoch, 12. November 2008 - Ein Spielkamerad für Charles
Es ist schon einige Zeit her, da haben wir uns für eine zweite Katze entschieden, damit der Charles nicht so alleine ist, wenn wir beide nicht zu Hause sind.
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Charles war am Anfang noch etwas verwirrt, aber mittlerweile läuft es mit den Beiden ganz gut. Ab und zu ärgert die Kleine den Großen, manchmal stürzt er sich auch einfach auf sie, aber sie hat auch schon ihre Ruheplätze, wo er sie eigentlich nicht weiter stört.
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Nicht aus dem Blog
Mit Charles hatten wir viel Freude. Er war ein richtig süßer Kater und total verkuschelt.
Ich denke oft an die Tage, wo ich mich morgens noch kurz an den Computer setzen wollte,
und dann kam er angetapst und sprang auf meinen Schoß, wo ich ihn dann kraulte und er zufrieden schnurrte.
Auch seine "Unterhaltungen" waren süß: Wenn man nach Hause kam, lief er sofort zur Tür;
und noch vor dem Schuhe-Ausziehen ging das "Meck-Meck-Meck" los. Er begann gleich eine Unterhaltung, als wollte er einem mitteilen, was er den Tag über so tolles erlebt hat.
Viel Spaß hatte er auch mit Lizzy. Die beiden haben sich super verstanden und oft zusammengekuschelt auf dem großen Stuhl gelegen und sich ab und zu geputzt; oder gegenseitig gejagt und dabei wie wild durch die Wohnung gefegt.
Die beiden hatte auch richtige Rituale kreiert, zum Beispiel wenn es um das Fressen ging. Da hat Lizzy sich immer etwas schneller an den Napf gewagt, so dass der Charles dann um sie herum lief und den anderen Napf genommen hat.
Die Zeit mit Charlesy war sehr schön. Ich habe ihn oft durch die Wohnung getragen und dabei gestreichelt und das hat er sehr genossen, wie mir sein wohliges Brummen und sein Geschnuppere gezeigt haben. Beim Spielen war er manchmal etwas ungestüm, aber es war einfach sein Ding, einem geworfenen Ball hinterherzurennen - auch auf die Gefahr hin, dass er dann gegen die Wand prallte. Hechelnd rannte er einfach weiter.
Ich denke, dass er es sehr gut bei uns hatte, und vermisse ihn immer noch sehr.