Sonntag, 18. Januar 2009

Knoblauchrestaurant - ein Langzeitversuch

Wir waren letzten Montag im Koblauchrestaurant Knofel in Berlin (natürlich http://www.knoblauchrestaurant.de/). Ich mag Knoblauch und wir haben auch ein wenig darüber gescherzt, dass am nächsten Tag die Kollegen im Büro bestimmt die Nase rümpfen würden. Aber das diese Geschichte sich so ausweiten würde, hatte ich nicht vermutet. Hier der Bericht über den Langzeitversuch mit dem Codenamen "40-Zehen-Hähnchen":



Tag 0:
- Abends: Essen im Knoblauchrestaurant. Das 40-Zehen-Hähnchen bestellt ("wir garantieren für ein Gericht mit wirklich viel Knoblauch, richten alles auf Salat an und reichen Brot dazu"), wo um die 60 panierte Knoblauchzehen beiliegen. *OMG*



Das 40-Zehen-Hähnchen


(ja, die panierten Kügelchen sind keine Kroketten, sondern Knoblauchzehen...)



Tag 1:
- Morgens im Büro: Das Fenster wird aufgerissen, weil es so komisch riecht.
- Mittags: im Nebenbüro (über den Flur) höre ich einen Kollegen sagen "hier riecht es nach Knoblauch".
- Nachmittags: das Blubbern und Grummeln in meinem Magen nimmt derartige Ausmaße an, dass ich Bauchschmerzen kriege und nach Hause fahren muss.



Tag 2:
- Morgens im Büro: Ein Kollege kommt rein und sagt als erstes "es riecht hier immer noch nach Knoblauch".
- Mittags bin ich für eine Viertelstunde im Nachbarbüro. Eine Stunde später heißt es "ein stechender Geruch, auch im anderen Büro, wir wissen nicht, woher er kommt"; in Folge wird das Fenster wieder aufgerissen.
- Abends: Endlich kommt der Spruch "Wehrt Ihr Euch gegen Vampire?"


Am Tag darauf gab es glücklicherweise keine Bemerkungen mehr. Alles in allem ist es schon relativ übel, so viel Knoblauch zu sich zu nehmen, dass es andere noch zwei Tage danach merken. Ich mag Knoblauch immer noch und ich würde auch wieder in das Knoblauchrestaurant gehen (auch wenn der abschließende Knoblauchschnaps eigentlich recht abartig war), aber ich werde das nächste Mal lieber ein Gericht nehmen, wo keine 60 Knoblauchzehen dabei sind - soviel ist sicher.

Toilettensitz mit Herz

Da unser alter Toilettensitz schon etwas kaputt und demzufolge auch wackelig war, haben wir uns entschlossen, einen neuen Sitz zu kaufen.

In einem Einrichtungshaus hatten wir zwar welche gefunden, aber der beste mit Motiv war dann nicht so zu den Fliesenfarben passend und einen ohne Motiv wollten wir gar nicht.

Der anschließende Besuch zweier Möbelgeschäfte eröffnete uns dann die Einsicht, dass Möbelgeschäfte keine Toilettensitze führen.

Also haben wir uns dann am Nachmittag/Abend im Internet bei einer bekannten Versteigerungsplattform umgesehen und zwei lustige, schöne und passende Toilettensitze gefunden: Der eine hatte ein Krokodil aufgemalt. Aufgeklappt sah man dann auch das aufgeklappte Maul von innen. Sehr originell. :-)

Der andere sah aus wie die Klohäuschen im Wanderwald: Ein Häuschen aus Brettern mit einem ausgeschnittenen Herz in der Tür.

Den zweiten haben wir dann auch gleich bestellt und inzwischen auch montiert. Und so sieht das dann aus:

Toilettensitz geschlossenToilettensitz aufgeklappt

Spiegelreflexkamera (Fotos, Fotos, Fotos)

Kürzlich - das neue Jahr war noch jung - habe ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera geleistet. Ich wollte schon lange eine haben und war eigentlich immer bei den dreistelligen Canon-Exemplaren am Gucken (erst die 350D, dann die 400D, schließlich auch der Gedanke an die 450D), aber in letzter Zeit liebäugelte ich auch immer mehr mit der 50D. Im direkten Vergleich gefiel mir dann die 50D besser, auch wenn der Preis ca. doppelt so hoch ist und ich bisher nicht zu den "Profis" unter den Fotografen zähle.

Nun ja, das "Knipsen" kann man ja vertiefen und lernen, wenn man es selber tut. Da sehe ich also nicht so das Problem drin. Und die Kamera macht richtig gute Fotos. Natürlich wurden die Katzen als erste Fotomotive ausgewählt. Wenn man die Fotos dann zweimal halbiert (die sind im Original riesig) und noch ein wenig bearbeitet, dann erhält man solche Ergebnisse:


Charles und Lizzy aneinandergekuschelt


Charles vor der Wand


Charles auf gelber Decke


Charles auf dem Sofa sitzend


Charles spiegelt sich im Laptop-Deckel


Charles und Lizzy vor dem großen Bildschrim (die Maus ist interessant)


Charles